Nichtraucher*in – So können Sie mit dem Rauchen aufhören!

Verbesserte Herz-Kreislauf-Funktion, keine Kurzatmigkeit mehr beim Treppensteigen, beim Tragen der Einkaufstaschen oder beim Spielen mit den Kindern. Verbesserter Geschmacks- und Geruchssinn. Gesenkter Puls und Blutdruck. Verringertes Risiko für Herzinfarkt & Lungenkrebs.

In einem Wort: Gesundheit!

Haben Sie auch Lust auf eine bessere Gesundheit als Nichtraucher*in? Wollen Sie wissen, warum der Satz „Ach, ich kann jederzeit mit dem Rauchen aufhören!“ doch nicht so richtig funktioniert.

Sie haben vermutlich schon selbst bemerkt, dass regelmäßiges Rauchen abhängig macht. Es ist eine Sucht!

Warum ist das Nichtrauchen so schwer?

Die Antwort liegt auf der Hand: Zigaretten beinhalten Nikotin. Nikotin wirkt im Gehirn und stimuliert das Belohnungssystem. Durch diese Stimulation können wir uns entspannter oder leistungsfähiger fühlen. Das ist etwas, woran sich der Körper schnell gewöhnt. Ein Gefühl, das man nicht mehr missen möchte und daher immer wieder zur Zigarette greift, um diesen Zustand zu erhalten. Studien zufolge hat Nikotin das höchste Suchtpotenzial unter den Drogen. Laut der Daten aus acht repräsentativen Umfragen in Großbritannien und Nordirland, den USA, Australien und Neuseeland rauchen fast 70 Prozent der Menschen, die es einmal ausprobiert haben, später täglich.

Warum mit dem Rauchen aufhören?

Nichtraucher*in zu werden, lohnt sich! Wer mit dem Rauchen aufhören will, tut etwas Gutes für seine Gesundheit. Was passiert mit Ihrer Gesundheit, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören?

  • Bereits kurz nach dem Rauchstopp können Sie körperliche Veränderungen bemerken. Einige Stunden nach dem Rauchstopp normalisieren sich Puls und Blutdruck, der Geschmacks- und Geruchssinn verbessert sich.
  • In den ersten Wochen verbessert sich die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und der Lunge. Die Leistungsfähigkeit steigt. Innerhalb weniger Monate nehmen Husten und Kurzatmigkeit ab.
  • Bereits ein Jahr nach dem Rauchstopp halbiert sich das Risiko für Herzinfarkt.
  • Nach fünf Jahren entspricht das Schlaganfallrisiko dem eines(r) Nichtrauchers(in).
  • Nach zehn Jahren „rauchfrei“ verringert sich das Risiko für Lungenkrebs etwa um die Hälfte.
  • Und Nach 15 Jahren sinkt das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden, auf das Niveau eines(r) Nichtrauchers(in).

Nichtraucher*in – so klappt es!

Mehr und mehr Raucher*innen denken wie eingangs erwähnt, wenn sie aufhören wollen zu rauchen, dann können sie das jederzeit ohne Probleme. Dass der Weg des Aufhörens jedoch schwierig ist, merken viele Betroffene erst beim Versuch. Warum es Vielen nicht gelingt, liegt in der Macht der Gewohnheiten. Gerade der erste Kaffee und die erste Zigarette gehören häufig zum gewohnten Ritual des Morgens. Vielleicht kommt noch eine Zigarette nach dem Essen oder in einer stressigen Situation hinzu. Auch in Pausen nutzen viele Raucher die wenigen Minuten, um das Verlangen nach einer Zigarette zu stillen. Das sind alles Verhaltensweisen, die man sich über lange Zeit angewöhnt hat.

Was braucht man, um diese Gewohnheiten zu ändern? Mit unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie Ihre Verhaltensweisen ändern können und somit den Weg zum Nichtrauchen einfacher machen.

 

Sind Sie bereit für die ersten Schritte auf dem Weg zum(r) Nichtraucher(in)?

  • Zunächst sollten Sie sich bewusst machen, warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Erstellen Sie sich eine persönliche Motivationsliste. Der regelmäßige Blick auf Ihre Liste hilft Ihnen, die schwerste Zeit durchzustehen.
  • Wussten Sie, dass das akute Verlangen nach einer Zigarette nur circa fünf Minuten andauert? Suchen Sie nach Alternativen und Ablenkungen. Probieren Sie neue Beschäftigungen aus.
  • Eine gute Ablenkungsmöglichkeit ist es, sich für eine gewisse Zeit eine neue Gewohnheit zu suchen, zum Beispiel mehr Wasser zu trinken oder eine kurze aktive Sportpause.
  • Bewegen Sie sich! Regelmäßige Bewegung und Sport machen glücklich, munter und lenken ab.
  • Belohnen Sie sich für Ihre Erfolge! Mit dem Rauchen aufzuhören bedeutet auch, viel Geld zu sparen. Schenken Sie sich etwas Schönes mit diesem Geld.
  • Vermeiden Sie Stresssituationen, denn diese sind dafür verantwortlich, dass man häufiger zur Zigarettenschachtel greift. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training helfen Ihnen dabei, Stress bewältigen zu können.

Es gibt Menschen, die schaffen diese Verhaltensänderungen gut allein, anderen gelingt das besser in einer Gruppe. Die BZgA-Telefonberatung bietet neben der Ausstiegsberatung zur Raucherentwöhnung auch eine Vielzahl von anderen Serviceleistungen an.

Wie ist es mit Ihnen, starten Sie heute? Es ist nie zu spät! Denken Sie daran, jeder rauchfreie Tag ist ein Tag zu mehr Gesundheit

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